Dresden

Kritik: Mütterliche Monster

„Nanas“ – das klingt wie das harmlose Gestammel eines Kindes. Doch die unförmigen Frauenfiguren, die Niki de Saint Phalle aus Gips und Polyester modelliert und „Nanas“ nennt, sind Monster, mütterliche Monster, gebährend und alles verschlingend. „Wer ist das Monster – Du oder ich?“, fragt die französisch-amerikanische Künstlerin sich selbst und ihren Bewunderer – den Münchner Filmemacher Peter Schamoni. Sein „dramatischer Dokumentarfilm“ über Niki de Saint Phalle, der am Sonntag bei den Dresdner Filmnächten an der Elbe vor mehr als 1 000 Zuschauern uraufgeführt wurde, ist mit dieser Frage übertitelt und versucht, eine Antwort zu geben.

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