Kritik: Modernes Märchen aus der Welt der Maori

Die Erde ist leer und langweilt sich, sie weint und wartet auf einen Erlöser. Der kommt auf dem Meeresweg: ein Walreiter, der die Erde mit neuem Leben erfüllen wird. So stellen sich die Einheimischen an der Ostküste Neuseelands den Anbeginn ihrer Kultur vor. Der Maori-Mythos spielt eine zentrale Rolle in "Whale Rider", dem zweiten Kinofilm der jungen neuseeländischen Regisseurin Niki Caro, die damit zugleich den Initiations- und Emanzipationsprozess eines jungen Mädchens schildert. Entstanden ist ein ethnologisch interessantes, zeitgenössisches Märchen, das auf Festivals viele Publikumspreise erhalten hat.

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