Kritik: Mit „Fargo“ ist den Brüdern Coen ein Meisterwerk geglückt

Frankfurt/M (AP) Das winterliche Minnesota scheint kein Ort zu sein, wo das Verbrechen lauert. Der Schnee auf den Weiten der Felder symbolisiert ebenso Unschuld wie die schlichten Gesichter der Menschen in diesem verschlafensten Teil des Mittleren Westens der USA. Doch als das Blut aus dem zerschossenen Kiefer des Gangsters Carl Showalter (Steve Buscemi) rote Tupfer in das endlose Weiß malt, ist klar: Das Böse ist auch hier, und es taucht gerne dort auf, wo man es am wenigstens erwartet.

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