Kritik: Melancholischer Dokumentarfilm

«Ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann.» So poetisch umschrieb der argentinische Dichter Enrique Santos Discépolo die Eigenart des Tangos. Seit seinem Aufkommen Mitte des 19. Jahrhunderts wird dieser von Einwanderern geprägte Tanzstil mit Melancholie, Wehmut und Verlassenheit in Verbindung gebracht. Vieles ist längst zum folkloristischen Klischees geronnen. Aber gibt es im heutigen, krisengeschüttelten Argentinien noch so etwas wie das pochende Herz des Tangos?

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