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Kritik: Literaturverfilmung "Portrait of a Lady" - Gute Schauspieler in einem zu langen Film

Frankfurt/M (AP) Nach einem grandiosen Film sind die Erwartungen auf ein neues Werk naturgemäß groß. Jane Campion wußte nach ihrem Triumph mit "Das Piano", daß großer Druck auf ihr lastete und wollte auf Nummer sicher gehen. Deshalb wählte sie für ihren neuen Film "Portrait of a Lady" die gleichnamige berühmte literarische Vorlage von Henry James als Stoff, besetzte die Hauptrollen mit exzellenten Schauspielern, wählte attraktive Schausplätze und konnte sich aufgrund ihres großen Etats eine opulente Ausstattung des Kostümdramas leisten.

Was dabei herauskam, wird die Meinungen spalten. Als Bilderbuch einer vergangenene Epoche mit vergangenen Gefühlen und Problemen hat "Portrait of a Lady" zweifellos Qualitäten. Aber wer ein Bilderbuch ansehen will, muß nicht ins ...

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