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Kritik: Latin Lover in Liebesnöten

Zugegeben: Antonio Banderas, Melanie Griffith, Danny Aiello, Daryl Hannah und Joan Cusack sind allesamt keine Anwärter auf eine Mitgliedschaft in der Royal Shakespeare Company. Doch jeden einzelnen dieser talentierten Charismatiker sieht man immer wieder gern. Außer in "Two Much". Denn bei diesem Leinwandschwank wird einem schmerzhaft bewußt, daß ein Schauspieler eben immer nur so gut sein kann wie das Drehbuch, das ihm in die Hand gedrückt wurde.

In diesem Fall kreist es um den glücklosen Künstler, Galeristen und Gauner Art (Banderas), der sich durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle gezwungen sieht, mit der doofen Betty (Griffith) vor den Altar zu treten – dabei liebt er eigentlich ihre kultivierte Schwester Liz (Hannah). Also erfindet Art einen Zwillingsbruder namens Bart, der Liz den Hof macht. Fortan hetzt der Arme in seiner Doppelrolle zwischen den beiden Hübschen hin und her – und verzettelt sich immer mehr.

Was sich wie eine schon hundertmal abgenudelte Klamotte anhört, entpuppt sich als – schon hundertmal abgenudelte Klamotte. Kein Witzchen schien zu alt, zu hohl oder zu kindisch, um hier nicht noch mal recycelt zu werden. Angesichts dieser Attacke der Plattheiten streikten in Amerika selbst jene Kinofans, die "Dumm und Dümmer" noch liebten: "Two Much" war einer der spektakulärsten Flops des US-Kinojahres.

Copyright: TV TODAY, 1996

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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