Kritik: Kino-Kritik: „Sexy Sadie“, eine brillante Stilübung von Matthias Glasner

Die Simme ist sanft, die Diagnose eiskalt. Die Anstaltsärztin verkündet dem Massenmörder, sein Tumor im Kopf sei gigantisch und seine Lebenserwartung gleich Null. Darauf nimmt der Mörder erstens den Krebs als Strafe Gottes und zweitens Frau Doktor mit Vornamen Lucy zwecks Ausbruch zur Geisel. „Edgar ist raus“! Die Neuigkeit sorgt drittens dafür, daß sich nacheinander Edgars Stiefbruder, sein Arbeitskollege, seine erste Liebe, seine Kindsmutter und sein Vater Schießeisen besorgen, was viertens dazu führt, daß der todgeweihte Killer aus Notwehr fünffach töten muß, bis Lucy für Sex mit Sadie sorgt und für eine finale, aber mörderische Überraschung.

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