Kritik: Kino-Kritik: Gefühl und Verführung von Bernardo Bertolucci

heißt, kommt des weiten Weges von New York in ein abgelegenes Landhaus in der Nähe von Siena. Alles weist mächtig und bedeutsam auf den Dialog zwischen Kunst und jener erdrückend schönen Toskana-Landschaft hin, die sich als Bühne für den melancholischen Stillstand so aufzudrängen scheint, wie sie auf eine Sinnlichkeit deutet, die anderswo, zu anderer Zeit, überwältigend sein mußte. Ein schönes Grab der Träume, ikonographisch leicht vernutzt - purer, unwiderstehlicher Kitsch.

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