Hamburg

Kritik: „Kids“:

Mit einem endlos langen, feucht-schmatzenden, saugenden Zungenkuß fängt alles an: Terry, ein niedlich wirkender Bursche, macht sich an ein jungfräuliches Mädchen ran. Er schläft mit ihr wie zuvor und danach noch mit vielen anderen – schnell, etwas roh und unpersönlich. Was niemand weiß: Terry ist ein Girlie-Killer im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat Aids. Der New Yorker Regisseur Larry Clark stellt ihn ins Zentrum seines Films „Kids“, einer provozierend ausweglosen und fast dokumentarisch wirkenden Geschichte über Großstadt-Teenager, Sex und Drogen.

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