Kritik: Kaurismäkis neues Depressivum: "Wolken ziehen vorüber"

Hienieden ist nichts als Mühsal. Bisweilen kommt es schlimmer. Die Arbeitslosigkeit, jener Pyrrhussieg der Moderne, bringt die Tristesse unseres Tuns erst zur vollen Geltung. Wir alle sind irgendwie Lauri aus Aki Kaurismäkis neuem Film "Wolken ziehen vorüber": wenn er gratis eine Filmkomödie anschaut und, nachdem er sich nicht amüsiert hat, empört sein Geld zurückfordern will.

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