Kritik: „Jumanji“ – Wenn die Tiere das Kommando übernehmen

Äußerlich sieht Jumanji ziemlich harmlos aus, wie ein abgegriffenes orientalisches Brettspiel, mit dem man vielleicht ein paar nette Partien Backgammon spielen könnte. Wäre da nicht dieses handtellergroße glänzende Glasauge in der Mitte des Brettes, das etwas aus dem Rahmen fällt . . . Als die Waisenkinder Judy (Kirsten Dunst) und Peter (Bradley Pierce) vor lauter Langeweile auf dem Dachboden ihres neuen Hauses stöbern, finden sie zufällig das Spiel, aus dem merkwürdige Trommelwirbel kommen. Und schnell ist's mit der Beschaulichkeit vorbei. Denn schon nachdem das erste Mal die Würfel gefallen sind, bewegen sich die Figuren von selbst. Sekunden später bricht das Chaos über die verschreckten Kinder herein: Plötzlich räkelt sich ein riesiger Löwe auf dem Bett, hangeln sich wild gewordene Affen durch die Küche und gehen spatzengroße Moskitos zum Angriff über.

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