Kritik: Harte Schnäpse und doch ein poetisches Meisterwerk

Wunderbare Landschaften und harte Schnäpse, betörende Frauen und ärmliche Männer, reich an Waffen: ein wüster Western vom Balkan? Milcho Manchevskis Mazedonien, einst Republik von Jugoslawien, wirkt eher wie ein Paradies im Wartestand. In drei geschickt miteinander verknüpften Episoden erzählt der junge Regisseur und Autor von drei Menschen, deren Biographien auf tragische Weise mit Mazedonien verbunden sind: Kiril, der schweigsame junge Mönch, Anne, die Frau zwischen zwei Männern, schließlich Aleksander, der international renommierte Fotoreporter, der nicht findet, was er sucht, weder im Beruf noch in der Liebe.

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