Kritik: Großer Film über das Töten

Aus dem skrupellosen Filmproduzenten auf der Leinwand ist ein bedachter Regisseur hinter der Kamera geworden: Unter der Regie von Robert Altman spielte Tim Robbins einen Hollywoodproduzenten, der in einen Film über die Todesstrafe investiert. Als dieser Film am Ende von The Player fertig ist, stürmt Bruce Willis in die Todeszelle wie einst die Westerner, die einen Verurteilten noch in letzter Sekunde vom Galgen retteten und reißt Julia Roberts vom elektrischen Stuhl. Vier Jahre später scheint es fast, als würde Tim Robbins nun jenen Film selbst in die Hand nehmen, den die beiden jungen enthusiastischen Drehbuchautoren in The Player im Sinn hatten, bevor sie von Hollywood korrumpiert wurden.

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