Kritik: Große Lust auf Risiko

ein New Yorker Büro hat den Charme einer Junggesellenbude: Schwarzes Ledersofa, Schreibtisch, Stereo- und TV-Anlage. An den Wänden hängen vergoldete CDs und gerahmte Hochglanzposter. Darauf: Rock-Superstar Jon Bon Jovi auf der Bühne – mal in cooler Macho-Pose, mal mit nacktem Oberkörper und bunten Tattoos, immer mit wilden langen Locken. Schnee von gestern. Lässig in eine Ecke des Sofas gelümmelt, sitzt ein ganz neuer Jon (34). Mit bravem Kurzhaarschnitt, Jeans und heller Lederjacke. Seit seinem Mega-Deal mit der Volkswagen AG, die ein GolfSondermodell „Bon Jovi“ herausgebracht hat, gilt er nicht nur als einer der Reichsten, sondern auch der Cleversten im Musikbusiness. Der Lack vom Rock-Rebellen ist ab. Die Rockermähne auch.

Lesezeit: 3 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net