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Kritik: Großaufgebot neuer junger Darsteller in Komödie über DDR

Vielen galt die vor einem Jahrzehnt verblichene DDR als langweiligstes Land unter der Sonne. Diese Auffassung muss nach dem Besuch von Leander Haußmanns Kinodebüt "Sonnenallee" korrigiert werden. Denn der etwas andere deutsche Staat jenseits von Minen und Stacheldraht bot seinen Bewohnern offenbar viel mehr Amüsement, als ignorante Wessis bislang zu vermuten pflegten. Grund genug also, den Film just an jenem 7. Oktober starten zu lassen, an dem die DDR ihren 50. Gründungstag hätte feiern können.

Vertraut man Haußmann und seinem Drehbuchautor Thomas Brussig, beide in Deutschlands Osten aufgewachsen, ging es sogar richtig wild und manchmal auch saukomisch im Arbeiter- und Bauerparadies zu. Wenngleich vielleicht auch nur in jener ...

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