Kritik: Elegisch in Wildwest – Brad Pitt in «Jesse James»

Natürlich dreht heute kein Regisseur, der etwas auf sich hält, noch einen ganz normalen Western. Mit Schießereien und echten Helden, die gegen das Böse kämpfen. Im heutigen Kino sind die Helden psychologisch gebrochen, das Böse ist überall – und die Schießereien sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Insofern passt «Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford» gut ins heutige Bild. Am 25. Oktober läuft der Streifen von Regisseur Andrew Dominik («Chopper») in den deutschen Kinos an – sehenswert ist er trotz reichlich Schwachstellen.

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