Kritik: „Echter“ Indianer-Film

US-Amerikaner wissen wenig über die Ureinwohner ihres Landes. „Nichts als Klischees, so, als hätte man auch hierzulande nur Karl May gelesen“, sagt der indianische Schriftsteller Sherman Alexie vom Stamm der Spokane und Coeur d'Alene Indianer aus dem Nordwesten der USA. Er bemüht sich seit Jahren darum, mit Kurzgeschichten und Romanen ein realistisches Bild des heutigen Stammeslebens zu zeichnen. Und aus eigenen Texten entstand auch Alexies Drehbuch zum Film „Smoke Signals“, der in den USA preisgekrönt wurde und nun auch in die deutschen Kinos kommt.

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