kleinlaut

Kritik: „Die üblichen Verdächtigen“

Bis zum wahrhaft bitterbösen Ende ist man selber verunsichert und stellt sich zum wiederholten Male die Frage, die sich durch den gesamten Film hindurchzieht: Wer zum Teufel ist Keyser Soze? Ein Phantom, ein Hirngespinst? Doch nur bei der bloßen Erwähnung dieses Namens werden selbst die hartgesottensten Gangster blaß und kleinlaut. Nur einer glaubt nicht an die mystifizierte Galionsfigur eines grauenhaften Verbrechens, dem insgesamt 27 Menschen zum Opfer fallen: Zollinspektor Kujan (Chazz Palminteri). Während er den verkrüppelten Ganoven Roger „Verbal“ Kint (Kevin Spacey) vernimmt, kommen ihm immer wieder Zweifel an der Echtheit des soeben Gehörten. Denn die Geschichte Verbals klingt ebenso abstrus wie abenteuerlich. Per Zufall werden fünf Kriminelle bei einer polizeilichen Gegenüberstellung zusammengeführt. Das Quintett beschließt, einen Coup zu drehen und es der Polizei heimzuzahlen. Die Gang erbeutet dabei Juwelen in Millionenhöhe und überführt gleichzeitig einige Cops der Korruption. Doch dann taucht wie ein Gespenst der Anwalt eben jenes geheimnisvollen Keyser Soze auf.

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