Kritik: Die Roberts als verschüchterte Dienstmagd: „Mary Reilly“

Zu Beginn glaubt man seinen Augen nicht zu trauen. Im Zwielicht des Morgengrauens schrubbt eine unscheinbare Figur die Stufen eines hochherrschaftlichen Hauseingangs; sie trägt ein langes Dienstmädchenkleid und ist so züchtig verhüllt, daß sich Figur, Alter und Aussehen kaum erahnen lassen. Erst als sie aufblickt, um ihren spät heimkehrenden Herrn zu begrüßen, verwandelt sich die ungläubige Vermutung in Gewißheit: Tatsächlich, diese graue Maus ist Julia Roberts.

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