Kritik: Die ganz alltägliche Gewalt

Die langen, anonymen Korridore erinnern an Kubricks Meisterwerk «The Shining», die Gewalt-Thematik an Michael Moores «Bowling for Columbine». Mit seinem jüngsten Werk «Elephant» will Regisseur Gus Van Sant (51) den Alltag amerikanischer Jugendlicher vor einem völlig willkürlichen, dramatischen Amoklauf aufzeigen – und wählt dafür eine ganz undramatische Erzählweise, die den Zuschauer immer tiefer in den Sog des nahenden Unheils zieht.

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