wahrlich

Kritik: Der Liebesfilm „Marius und Jeannette“ als politische Bühne

Frankfurt/Main (AP) „Ein Märchen aus L'Estaque“, wie es im Untertitel des Originals heißt, ist es wahrlich. Was schlecht beginnt für die Kassiererin Jeannette, wird am Ende sehr gut. Viel zu gut, um wahr zu sein, aber das lag auch nicht in der Absicht von Regisseur Robert Guediguian, ausgebildeter Soziologe und ehemaliges Mitglied der kommunistischen Partei. Auch seinen siebten Film, der in Frankreich zu den erfolgreichsten Produktionen des Jahres 1997 gehört und beim Festival in Cannes mit dem Prix Special ausgezeichnet wurde, benutzt Guediguian als Ausdrucksmittel für seine politischen Ansichten.

Lesezeit: 2 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net