Kritik: Der bewegte Mann von der Kripo

Der Wurf sitzt: Just sind die Kanalarbeiter aus einem Gully auf dem Frankfurter Kiez gekrabbelt, da landet mit sattem Platsch ein Eimer Jauche auf der Kühlerhaube eines Jeeps. Der Fettsack am Steuer will sich gerade aufplustern, als sich ein halbes Dutzend Pistolenläufe auf ihn richtet: Die Gullymänner sind nämlich von der Kripo. Der Jeep-Fahrer ist ein gesuchter Autoschieber. Und seine Hände legen sich brav auf die Motorhaube, mitten in den braunen Matsch... Rolf Silber, Fernsehregisseur und Drehbuchautor („Käpt'n Blaubär“), haut zum Auftakt von „Echte Kerle“ kräftig auf die Kacke. Aber eigentlich nur, um anschließend im deutlichen Kontrast mit leisem Humor und wirklich bewegenden Momenten die Geschichte eines homophil „bewegten Mannes“ zu erzählen:

Lesezeit: 1 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net