Kritik: Brechts elegischer „Abschied“

Ein alternder, grantelnder Pascha inmitten seines eifersüchtigen Harems. Ein berühmter politischer Dichter, der sich vor der bedrückenden Aktualität der DDR im Sommer 1956 in Selbstmitleid und Zynismus flüchtet: Das ist wahrlich kein Heldenbild von Bertolt Brecht (1898-1956), das Jan Schütte in seinem neuen Film „Abschied – Brechts letzter Sommer“ zeichnet.

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