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Kritik: Berührendes Melodram ohne Klischees

Ann ist 23, hat zwei kleine Mädchen, einen jungen Ehemann und haust mit ihrer Familie in einem Wohnwagen. Arm, aber glücklich. Nachts putzt sie in der Uni, tagsüber steckt sie im Kleinkrieg mit ihrer frustrierten Mutter gleich nebenan. Nach einem Schwächeanfall erfährt Ann, dass sie an Krebs leidet und noch zwei Monate zu leben hat.

Irrtum ausgeschlossen: Dies könnte der Stoff für ein tränenreiches Rührstück sein. Stattdessen ist es der spanischen Regisseurin Isabel Coixet gelungen, ein kluges, sehr stilsicheres, bisweilen sogar humorvolles Melodram in Szene zu setzen.

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