Kritik: Bernd Eichingers riskante Literatur-Verfilmung

Wer ist eigentlich dieser seltsame Stanislaus Nagy, der sich in der Praxis der Frankfurter Psychiaterin Cora Dulz mit einer Mischung aus Dreistigkeit und Charme aufführt? Cora, emanzipierte Frau mit herzkrankem und potenzschwachem Ehemann, ist hin- und hergerissen von ihrem Patienten. Der erzählt ihr von Begegnungen mit der längst toten Stimmgöttin Maria Callas, überredet sie zu einer Nacht im Kaufhaus und lockt sie in eine erotische Falle, aus der Cora aber – enttäuscht und wütend - entkommen darf. Mal behauptet Nagy, 32 Jahre zu zählen, mal vertraut er ihr an, weit älter zu sein. Ist er ein Irrer – oder ist er gar der Teufel?

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