Hamburg

Kritik: Außenseiter-Saga von schwerer Schönheit

Joseph Vilsmaier ist ein Enthusiast und Querkopf. Ein Regisseur, der nach eigenem Bekenntnis seine oft ungewöhnlichen Projekte „mit eiserner Hand“ durchzieht, aber auch Teamgeist und Begeisterung wecken kann. Gefühl und Härte brauchte er auch für seinen Film nach dem Erfolgsroman „Schlafes Bruder“: Gefühl für die sensible Umsetzung der Außenseitersaga aus den Alpen, Härte für die 15 Millionen Mark teuren Dreharbeiten in einem unwirtlichen Hochtal im Vorarlberg – und für den freundschaftlichen Kampf mit dem Schriftsteller Robert Schneider. Dem hat Vilsmaier ein Drehbuch abgerungen, das den Roman deutlich abgespeckt in Bilder und Dialoge mit wuchtigem Pathos und karger, schwerer Schönheit umsetzt.

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