Kritik: Arthur Miller hat sein Theaterstück „Hexenjagd“ für die Leinwand bearbeitet

Berlin (AP) Arthur Millers „Hexenjagd“ zählt zweifellos zu den Klassikern des modernen Polittheaters. 1953 hatte der amerikanische Autor mit dem Stück auf die Kommunistenhysterie der McCarthy-Ära reagiert. Eine Hollywoodverfilmung der Geschichte über die Hexenverfolgungen im späten 17. Jahrhundert war damals aufgrund der politischen Brisanz des Stoffes undenkbar. Erst mehr als 40 Jahre nach der Bühnen-Premiere erhielt Miller das Angebot, sein Stück für das Kino zu bearbeiten. Das Ergebnis, vom 20. Februar an auch in Deutschland zu sehen, ist ernüchternd: Auf der Leinwand wird die packende Polit-Parabel Millers zum langatmigen Kostümstreifen.

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