Kritik: „Am Ende der Gewalt“: Handys und Laptops statt Schicksale und Geschichten

Frankfurt/M (AP) Wim Wenders ist noch zu jung, um immer nur den Repräsentanten verblichener deutscher Filmkunst spielen zu können. Also dreht er ab und zu einen Spielfilm, in den letzten Jahren vornehmlich lang und langweilig. Dieser schlechten Angewohnheit ist der Schöpfer von „Paris Texas“ und „Der Himmel über Berlin“ leider auch bei seinem neuen Werk „Am Ende der Gewalt“ treu geblieben. Wenn am 27. November dieser 121minütige Film in die deutschen Kinos kommt, werden nur sehr hartgesottene Wenders-Anhänger auf ihre Kosten kommen. Alle anderen sollten sich auf einen zäh verlaufenden, völlig temperamentfreien Kinobesuch gefaßt machen.

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