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    Kriselnde DEB-Offensive bereitet Sorgen

    Peter Kathan predigt es immer wieder: Schießen, schießen, schießen! Und auch vor dem zweiten Match der deutschen Eishockey-Frauen bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi gegen Schweden wiederholt der Bundestrainer immer wieder dieselben Anweisungen.

    Abschlussschwach
    Die deutschen Eishockey-Frauen müssen nach dem 1:4 gegen Russland an ihrem Torabschluss arbeiten.
    Foto: Srdjan Suki – DPA

    Er will seine Angreiferinnen zu mehr Entschlossenheit vor dem Tor ermutigen. Die Abschlussschwäche ist in seinem Team das große Problem – das hinten auch die zumeist starken Paraden der Torhüterinnen nicht immer wettmachen können. «Von 15 Schüssen kann auch mal mehr als nur einer reingehen», klagte der Coach nach dem 1:4 zum Auftakt gegen die Russinnen. Zumal diese im Gegensatz zu den Schwedinnen keine überragende Torhüterin aufboten.

    «Es wird schwierig gegen Schweden», fürchtet Kathan vor der Partie an diesem Dienstag. Dann müssen die Frauen des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) unbedingt gewinnen, um nicht vorzeitig aus dem Rennen um die Viertelfinalplätze in der Gruppe B auszuscheiden. «Das Ziel bleiben sechs Punkte in der Vorrunde», sagte Kapitän Susann Götz – dafür sind jetzt aber Erfolge gegen die Skandinavierinnen und zum Abschluss gegen Japan vonnöten.

    «Die Schweden sind keine Übermacht», meinte Torhüterin Viona Harrer trotzig – sie hatte gegen die Russinnen lange eine mögliche Überraschung festgehalten. Weil es aber ihre Vorderleute verpassten, nach dem Tor von Franziska Busch den zweiten Treffer nachzulegen, musste die Bayerin mit enttäuschter Miene erklären, wie es zur Niederlage gekommen war. «Wir müssen in der Offensive bessere Akzente setzen», forderte sie, «mit nur einem Tor werden wir hier nichts gewinnen.» Auch Stürmerin Maritta Becker weiß: «Wir müssen noch selbstbewusster nach vorne spielen und einfach frecher werden.»

    Bei den Schwedinnen ragt vor allem eine Spielerin heraus: Pernilla Winberg, die mit 215 Länderspielen zu den Routiniers gehört – dabei ist sie gerade einmal 24 Jahre alt! Die Stürmerin, die schon im Alter von 13 Jahren im Auswahldress debütierte, hatte ihr Team bei Olympia in Turin 2006 zum sensationellen Halbfinalsieg gegen die USA im Penalty-Shootout geschossen. Im Tor stand damals Kim Martin Hasson und trieb die US-Favoritinnen zur Verzweiflung – die Keeperin ist auch diesmal wieder mit von der Partie. Die zu harmlose Offensive der deutschen Mädels hatte auch schon einfachere Gegenspielerinnen.

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