Stuttgart

Kriegsverbrecherprozess beginnt in Stuttgart

Von Baden-Württemberg aus sollen zwei mutmaßliche frühere Anführer einer ruandischen Rebellengruppe Mord, Folter und Vergewaltigung im Kongo gesteuert haben. Deshalb stehen sie von heute an in Stuttgart vor Gericht. 26 Verbrechen gegen die Menschlichkeit und 39 Kriegsverbrechen werden ihnen vorgeworfen. Die Angeklagten sollen von Mannheim und Neuffen aus vor allem über Laptop und Handy mit den Rebellen Kontakt gehalten haben. Nach Ansicht der Bundesanwaltschaft töteten Kämpfer unter ihrer Führung in den Jahren 2008 und 2009 mehr als 200 Menschen.