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    Kreisliga A: Nieverns Swen Hannig ist vom Klassenverbleib fest überzeugt

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    Im Duell mit Schlusslicht TuS Heistenbach sollen für Nieverns zweite Garnitur (grüne Trikots) die drei Zähler an der Früchter Straße bleiben. 
Foto: Andreas Hergenhahn
    Im Duell mit Schlusslicht TuS Heistenbach sollen für Nieverns zweite Garnitur (grüne Trikots) die drei Zähler an der Früchter Straße bleiben.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    "Wir sind alle davon überzeugt, dass wir auch in der kommenden Saison in der A-Klasse spielen", sagt Nieverns Trainer Swen Hannig. "Dafür brauchen wir aber die Punkte." Vor allem die aus dem Spiel gegen den Tabellenletzten aus Heistenbach. Aktuell steht Nieverns Reserve auf dem ersten Abstiegsplatz (Rang zwölf), einen Punkt hinter dem rettenden Ufer - von dort winkt derzeit der TuS Katzenelnbogen. In der kommenden Woche kommt es zum direkten Duell. "Vorher aber haben wir unsere Hausaufgaben zu machen", sagt Hannig.

    Zwei der drei jüngsten Spiele konnte Nievern gewinnen. "Es waren unsere ersten Erfolge überhaupt in der Rückrunde", weiß der Trainer. In der Tabelle der zweiten Serie ist Nievern Vorletzter, nur sechs Punkte sind eine magere Ausbeute. Die sorgte dafür, dass die Hannig-Elf seit vier Spieltagen auf einem Abstiegsplatz steht. "Die A-Klasse ist für unsere junge Mannschaft schon nicht so einfach umzusetzen, das ist schon ein anderes Geschäft wie in der Kreisliga B. Aber die Jungs machen das sehr gut, teilweise haben wir sehr überzeugend Fußball gespielt wie etwa beim Sieg gegen Nassau."

    Dennoch steckt die Mannschaft noch in der Lernphase, wichtige Leistungsträger sind zudem in die erste Mannschaft aufgerückt. "Wir werden aber auch in dieser entscheidenden Saisonphase wahrscheinlich keine Spieler aus der Ersten, die schon sicher ist, einsetzen", sagt Hannig. "Die meisten Spieler sind ohnehin in der Bezirksliga festgespielt. Außerdem gibt es ja auch in der Ersten personelle Probleme."

    Eine dünne Personaldecke beklagen sie auch beim TuS Heistenbach, der bereits vier Spieltage vor Schluss als Absteiger feststeht. Zu Nievern auf dem ersten Abstiegsplatz fehlen satte zwölf Punkte - die maximale Ausbeute, die noch drin ist. "Die Mannschaft zeigt dennoch eine tolle Moral", freut sich Sascha Pils, der nicht nur Kapitän, sondern seit vier Spielen auch Übergangstrainer ist. "Alle ziehen ordentlich mit. Wir fahren zu keinem Spiel, um zu verlieren. Wir wollen beim Mitaufsteiger aus der Vorsaison in Nievern punkten - dafür wird die ganze Mannschaft 100 Prozent geben."

    Gemeinsam mit Co-Kapitän Jonathan Schwarz wird Pils die Geschicke der Mannschaft noch bis zum Saisonschluss lenken. "Dann wird es beim TuS Heistenbach einen Umbruch geben", sagt der Interimscoach. "Einige Routiniers werden ihre Laufbahn dann vermutlich beenden. Es wird einen Neuanfang in der B-Klasse geben. Gespräche mit einem potenziellen neuen Trainer werden auch schon geführt."

    Von unserem Mitarbeiter Tom Neumann

    Die anderen Spiele

    Nicht lange Zeit hat Spitzenreiter TuS Gückingen, über die 0:2-Niederlage nachzudenken. Denn es wartet mit der Partie beim heimstarken Aufsteiger TuS Holzhausen bereits die nächste Bewährungsprobe für Georg Essers Kicker. Die Gastgeber von der Bäderstraße haben nämlich nichts zu verschenken und werden alles daran setzen den Verbleib im Kreisoberhaus auch theoretisch in trockene Tücher zu bringen.

    Vor einer hohen Hürde steht auch der FSV Welterod, der seine Visitenkarte beim TuS Singhofen abgibt, der nach zehn Dreiern vor eigenem Publikum kürzlich beim 1:2 gegen Dachsenhausen erstmals patzte. Ob Thomas Hofmanns Grün-Weiße für den nächsten Dämpfer sorgen?

    Der personell nach schlimmen Wochen wieder besser dastehenden SG Dahlheim/Prath helfen im Endspurt nur noch Siege, am Sonntag geht's zur Nassovia nach Nassau, die unter neuer Führung zeigen will, dass sie nach den beiden peinlichen Ausrutschern bei den Abstiegskandidaten in Braubach und Nievern doch noch siegen können. Ob's ausgerechnet gegen den Gückingen-Bezwinger klappt?

    Für Klarheit wollen die jungen Hüpfer vom Altendiezer Lahnblick sorgen, die gegen den designierten Absteiger SV Braubach drei Zähler fest eingeplant haben und ihre Bilanz vor eigenem Publikum ausgleichen wollen.

    Im Nachbarschaftsduell bei der zuletzt aufstrebenden SG Birlenbach/Balduinstein dürften für den TuS Katzenelnbogen/Klingelbach die Trauben nicht zuletzt wegen der schwachen Auswärtsausbeute der Flecker von bis dato lediglich sieben Zählern hoch hängen. Mike Döblitz will mit seinem Team im Endspurt noch in die obere Hälfte des Klassements springen.

    Die SG Dachsenhausen/Gemmerich empfängt den Tabellennachbarn TuS Burgschwalbach und kann den Gast vom Märchenwald mit dem neunten Heimsieg distanzieren, sich einen Platz in der Top-Fünf so gut wie sichern und damit dem scheidenden Trainer Thomas Fischbach einen tollen Abgang verschaffen. stn

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