Archivierter Artikel vom 20.06.2010, 23:52 Uhr

Kolumbien-Wahl beendet

Bogotá (dpa). Die Stichwahl um das kolumbianische Präsidentenamt ist überschattet von Gewalt und einer niedrigen Beteiligung zu Ende gegangen. Am Wahlwochenende starben insgesamt mindestens 16 Militärs, Polizisten und linke Rebellen bei Gefechten und Anschlägen. Fast 30 Millionen Bürger waren aufgerufen, zwischen dem konservativen Regierungskandidaten Juan Manuel Santos und dem unabhängigen Kandidaten Antanas Mockus einen Nachfolger des populären, seit 2002 regierenden Präsidenten Alvaro Uribe zu bestimmen.