Köln

Köln beschließt Verzicht auf Karstadt-Gewerbesteuer

Köln (dpa). Die Stadt Köln verzichtet definitiv auf ihre Forderungen gegenüber der Warenhauskette Karstadt. Sie hat das heute offiziell beschlossen. Es geht um Gewerbesteuereinnahmen von 1,7 Millionen Euro. Kämmerer Norbert Walter-Borjans hatte gestern angekündigt, nach dem offiziellen Beschluss ein entsprechendes Schreiben an Insolvenzverwalter Klaus-Hubert Görg zu schicken. Um Karstadt zu retten, braucht Görg die Zustimmung so vieler Kommunen, dass 98 Prozent der Steuerforderungen vom Tisch sind.