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Berlin

Koch: Kein «Blattersches System» unter Grindel

Interimschef Rainer Koch setzt unter Reinhard Grindel als künftigem Präsidenten auf gemeinsame Entscheidungsprozesse an der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes.

Reinhard Grindel
Reinhard Grindel soll neuer DFB-Präsident werden.
Foto: Arne Dedert – dpa

«Da wir gemeinsam einen DFB anstreben, der pluralistisch und transparent aufgestellt ist, gehe ich nicht davon aus, dass Herr Grindel ein Blattersches System installieren möchte, sondern dass wir auch künftig als Team zu Entscheidungen kommen», sagte Koch der «Rheinischen Post».

DFB-Vize Koch nahm seinen künftigen Vorgesetzten in Schutz. «Reinhard Grindel wird Unrecht getan, wenn jemand von fehlender Erfahrung spricht. Er ist jetzt immerhin schon seit zweieinhalb Jahren in der absoluten Top-Ebene des DFB tätig. Er ist als Schatzmeister nach außen bislang nicht so in Erscheinung getreten, aber er hat stark nach innen gewirkt», sagte Koch und betonte die aus seiner Sicht exzellenten Kontakte Grindels in den Medienbereich und die Politik.

Grindel ist am Freitag einziger Kandidat beim DFB-Bundestag für die Nachfolge von Wolfgang Niersbach als Präsident des Verbandes. Der 57-Jährige ehemalige ZDF-Journalist gibt dafür seinen Sitz als CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag auf. Zuletzt hatte es aus dem Lager des Profifußballs Skepsis an der Eignung Grindels gegeben.

Informationen zum DFB-Bundestag

Profil Koch auf DFB-Homepage

Profil Grindel auf DFB-Homepage

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