Archivierter Artikel vom 17.02.2011, 16:10 Uhr
Koblenz

Koblenzer Europabrücke: Fast täglich fahren Lkw in die Baustelle

Gestern waren es bis mittags schon drei Lkw, die trotz mehrfacher Warnhinweise auf die Brücke gefahren sind.

Immer wieder fuhren Lkw oder Reisebusse in die Baustelle hinein, obwohl schon frühzeitig viele Schilder vorwarnten.

Winfried Scholz

Das sorgte regelmäßig für Vollsperrungen der B 9, damit die großen Wagen rückwärts wieder aus der Baustelle fahren konnten.

Winfried Scholz

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Winfried Scholz

Doch die Arbeiten gingen zügig voran.

Winfried Scholz

Bauzelte waren aufgestellt worden.

Winfried Scholz

Auch bei einem erneuten Wintereinbruch sollte weitergearbeitet werden können.

Winfried Scholz

Bis zum Frühjahr 2011 war die Sanierung abgeschlossen.

Winfried Scholz

Koblenz. Gestern waren es bis mittags schon drei Lkw, die trotz mehrfacher Warnhinweise auf die Brücke gefahren sind. Und es ist immer wieder das gleiche „Spiel“: Die B 9 muss dann bis zur Eifelstraße gesperrt werden und der Lkw fährt langsam rückwärts aus der Baustelle heraus. „Die fahren wahrscheinlich alle nach Navi“, sagt der stellvertretende Dienstgruppenleiter der Polizeiinspektion II, Thomas Wald.

Seitdem der Verkehr über die ganz rechte und die ganz linke Spur geleitet wird, gibt es für die großen Lkw keinen Spielraum mehr. Die Gefahr ist zu groß, dass sie sich auf den engen Spuren der Baustelle festfahren würden und den Verkehr komplett lahmlegen. Etliche Schilder und ein „Galgen“, der die Durchfahrtshöhe anzeigt, sollen die Lkw fernhalten. Ein Auffangplatz am Anfang der Baustelle soll denjenigen, die erst zu spät kapieren, dass es wirklich nicht weitergeht, ermöglichen, an die Seite zu fahren. Dann werden sie von der Polizei wieder rausgelotst.

Den Lkw-Fahrern droht neben den Kosten für die Ordnungswidrigkeit (20 Euro) auch die Übernahme der Kosten, die durch die Bergung entstehen. dos