Archivierter Artikel vom 29.04.2014, 15:05 Uhr

Koalition bekräftigt: Keine rasche Änderung bei kalter Progression

Königswinter (dpa) – Die Regierung wird das Problem von schleichenden Erhöhungen bei der Einkommenssteuer doch nicht so schnell angehen. Ein Abbau der sogenannten «Kalten Progression» sei in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu erwarten, hieß es von Union und SPD nach ihrer Klausurtagung nahe Bonn. Unionsfraktionschef Kauder sagte, dies stehe nicht im Koalitionsvertrag. «Kalte Progression» bedeutet, dass Lohnerhöhungen aufgezehrt werden, wenn ein Arbeitnehmer durch sie in eine teurere Steuerklasse rutscht. Die «Bild»-Zeitung hatte berichtet, in der CDU werde ein konkretes Konzept dagegen erarbeitet.