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    Klotzen, nicht kleckern – Vorschau auf die Los Angeles Autoshow

    Groß, leistungsstark und luxuriös – das ist offenbar ein Konzept, das in den Staaten aufgeht. Die Hersteller fahren in diesem Sinne auf der Los Angeles Autoshow einiges auf.

    Für Menschen, die sowohl ein geländegängiges Allradfahrzeug als auch einen Sportwagen brauchen, aber keine zwei Autos ka
    Für Menschen, die sowohl ein geländegängiges Allradfahrzeug als auch einen Sportwagen brauchen, aber keine zwei Autos kaufen wollen, hat BMW nun seine größten Modelle wieder aufgerüstet – auf X5 M und X6 M

    Innen geht es betont edel zu
    Innen geht es betont edel zu

    Zum Jahresende präsentieren die Automobilhersteller der Öffentlichkeit in Kalifornien noch einmal einige Neuheiten. Während noch Anfang Oktober bei der Automesse in Paris zahlreiche Kleinwagen Premiere feierten, muss es in den USA schon mehrere Nummern größer sein: Auf der Los Angeles Autoshow (21. bis 30. November) zollen die Hersteller dem ungebrochenen SUV-Trend auf dem wichtigen amerikanischen Markt Tribut und zeigen unter anderem einige leistungsgesteigerte Crossover.

    Aus Stuttgart kommt der geliftete Cayenne als GTS-Version nach Kalifornien
    Aus Stuttgart kommt der geliftete Cayenne als GTS-Version nach Kalifornien

    Zunächst aber erweitert Mazda das weiterhin wichtige Segment der kompakten SUV in Los Angeles mit dem CX-3. Es kommt im Frühsommer 2015 auf den Markt. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenzmodellen hat der Kunde die Wahl zwischen Front- und Allrad-Antrieb. Volvo zeigt in Kalifornien mit dem V60 Cross Country eine Offroad-Variante des sportlichen Kombi.

    Nun bringt auch Mazda ein SUV im Kleinwagenformat auf den Markt. Im kommenden Jahr rollt der CX-3 auf die Straße
    Nun bringt auch Mazda ein SUV im Kleinwagenformat auf den Markt. Im kommenden Jahr rollt der CX-3 auf die Straße

    Die Attribute „Sport“ und „SUV“ verbinden drei weitere wichtige Modelle, die in LA Premiere feiern: Die Motorsport-Spezialisten bei BMW haben sich mit dem X5 und X6 die größten Modelle aus München vorgenommen und das stärkste Triebwerk eingebaut, das bisher von BMW für Allradfahrzeuge entwickelt worden ist. Der 4,4-Liter-V8 leistet 423 kW/575 PS. Aus dem Stand schnellen die 2,3 Tonnen schweren Boliden so in 4,2 Sekunden auf 100 km/h, dabei sollen die Allrader ein Fünftel weniger verbrauchen.

    Unter anderem gibt es eine Karosserie-Höherlegung
    Unter anderem gibt es eine Karosserie-Höherlegung

    Aus Stuttgart kommt der geliftete Cayenne als GTS-Version nach Kalifornien. Mit den 324 kW/440 PS, die der 3,6-Liter-V6-Biturbo leistet, ist das Modell angesiedelt zwischen S und Turbo. Der Cayenne GTS beschleunigt in 5,2 Sekunden erreicht er aus dem Stand 100 km/h, der Verbrauch ist nach Herstellerangaben um 0,9 Liter/100 km gesunken.

    Am Fuße der Hollywood Hills müssen natürlich noch mehr besonders sportliche und auch luxuriöse Angebote her, das zeigen auch einige weitere Modelle. Allen voran der Mercedes-Maybach S600, der als ideeller Nachfolger des 2012 eingestellten Maybach 57/62 gegen Rolls-Royce und Bentley antritt. Das erste Modell der neuen, besonders edlen Sub-Marke der Stuttgarter soll sich nicht nur durch eine deutlich gestreckte Karosserie, sondern auch durch besonders aufwendig-repräsentativ gestaltete Innenräume absetzen.

    Auf den gleichen Kundenkreis zielt der handlackierte und voll ausgestattete Porsche Panamera als Sondermodell „Exclusive Series“. Als Basis für die auf 100 Exemplare limitierte Editions-Ausführung dient das 419 kW/570 PS starke Top-Modell Turbo S in der 5,17 Meter messenden Langversion.

    Für die besonders Betuchten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten legt Audi den R8 Competition auf. Die auf 60 Exemplare limitierte und auf 419 kW/570 PS erstarkte Version des Supersportwagens wird nur in den USA angeboten. Ein Oberklasse-Fahrzeug für die ganze Welt könnte sich dagegen hinter dem Showcar verbergen, das die Zukunft des Ingolstädter Designs vorstellen soll. Schon länger wird spekuliert, dass Audi einen A9 als stark motorisiertes, sportliches Coupé oberhalb der Oberklasse-Limousine A8 plant.

    Ebenfalls sportliche Kost liefert der Porsche 911 Carrera GTS, allerdings mit anderem Motorkonzept als beim Cayenne: Der Elfer wird von einem 3,8-Liter-Saugmotor angetrieben, der 316 kW/430 PS leistet. Um den Verkauf in den USA anzukurbeln, präsentiert Jaguar seinen Sportwagen F-Type auch als Allrad-Variante. Die traktionsfördernde Technik wird sowohl für Coupé als auch Cabrio in allen drei Motorversionen zwischen 250 kW/340 PS und 405 kW/550 PS zu haben sein.

    Hanne Lübbehüsen/SP-X

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