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Fürth

Kind wird gemieden: Nur nach Absprache eingreifen

Wird ein Kind von seinen Mitschülern gemieden, sollten Eltern gemeinsam mit dem Kind gegensteuern. Etwas hinter seinem Rücken zu regeln, sei kontraproduktiv. Darauf weist Karin Jacob von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth hin.

Ein Gespräch kann zunächst helfen, der Ursache nachzugehen: Was denkt das Kind selbst, weshalb es gemieden wird? Gemeinsam können Eltern und Kinder überlegen, wie sie die Situation verbessern können: Dazu bietet sich an, die betreffenden Kinder außerhalb der Schule miteinander spielen zu lassen, so dass sie sich darüber anders kennen lernen können.

Helfen können auch andere Mitschüler, die dem ausgeschlossenem Kind den Rücken stärken oder Kontakte mit den abweisenden Kindern anbahnen. Die Erfahrung, von anderen gemieden zu werden, schwächt in jedem Fall das Selbstwertgefühl des Kindes. Deshalb sollten Eltern ihr Kind bestärken, indem sie seine Stärken in den Vordergrund stellen.

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