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    Khedira mit Juve im Champions-League-Halbfinale

    Ein neuerliches Fußball-Wunder ist ausgeblieben: Anders als beim spektakulären 6:1 gegen Paris St. Germain schafft der FC Barcelona gegen Juventus Turin die Wende im Rückspiel nicht mehr.

    FC Barcelona - Juventus Turin
    Zu Fall gebracht: Barcelonas Superstar Lionel Messi (r) im Zweikampf mit Juves Miralem Pjanic.
    Foto: Manu Fernandez - dpa

    Barcelona (dpa). Der deutsche Nationalspieler Sami Khedira hat sich mit Juventus Turin im Duell gegen den FC Barcelona durchgesetzt und das Halbfinale der Champions League erreicht.

    Trainer
    Die Trainer: Luis Enrique (r) vom FC Barcelona und sein Turiner Kollege Massimiliano Allegri.
    Foto: Emilio Morenatti - dpa

    Juve reichte nach dem 3:0-Hinspielsieg vor einer Woche ein torloses Remis in Barcelona für den Einzug in die Runde der besten vier Teams.

    Marc-Andre ter Stegen
    Enttäuscht: Barcelonas deutscher Torhüter Marc-Andre ter Stegen.
    Foto: Emilio Morenatti - dpa

    Im Halbfinal-Hinspiel wird Khedira allerdings gesperrt fehlen. Der Mittelfeldspieler sah in der 64. Minute nach einem Foul an Luis Suárez seine dritte Gelbe Karte im Wettbewerb und muss damit in der nächsten Partie pausieren. Die Halbfinals mit Juve, Bayern-Bezwinger Real Madrid, BVB-Besieger AS Monaco und Atlético Madrid werden am Freitag am Sitz der Europäischen Fußball-Union in Nyon ausgelost.

    Zweikampf
    Juves Sami Khedira (l) im Zweikampf mit Barcelonas Paco Alcacer.
    Foto: Manu Fernandez - dpa

    Die Spanier mit Superstar Lionel Messi und dem deutschen Nationalkeeper Marc-André ter Stegen verpassten nach dem Sensations-Erfolg gegen Paris St. Germain ein weiteres Fußball-Wunder. Im Achtelfinale waren die Katalanen nach einem 0:4 im Hinspiel durch ein spektakuläres 6:1 im Rückspiel weitergekommen.

    Auch gegen Juve glaubten die Katalanen an ihre Chance. Im Camp Nou diktierte Barça in den ersten 45 Minuten das Geschehen und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Doch der italienische Rekordmeister verteidigte gekonnt und geschickt und ließ nur wenige Tormöglichkeiten zu. Messi vergab nach Flanke von Jordi Alba aus zwölf Metern (19.) und scheiterte später an Juve-Keeper Gianluigi Buffon (31.). Die Turiner wiederum hatten in der 38. Minute die große Chance zur Führung und zur vermeintlichen Vorentscheidung. Nach einem schönen Zuspiel von Miralem Pjanic versuchte es Gonzalo Higuaín mit einer Direktabnahme, die ter Stegen allerdings parieren konnte.

    Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer weiter ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Spiel. Juve allerdings spielte weiter in der Defensive souverän und abgeklärt auf. Messi schoss nach einem Eckball aus kurzer Distanz über das Tor (66.). Den erhofften Doppelpack, um damit die 500-Tore-Marke für Barcelona zu knacken, verpasste der fünfmalige Weltfußballer ebenso wie sein Team das Weiterkommen.

    Eine Viertelstunde vor Schluss nahm Juve-Coach Massimiliano Allegri Stürmerstar Paulo Dybala vom Feld und verstärkte mit Andrea Barzagli seine Abwehrformation - Barcelona gelang kein Treffer mehr.

    Fakten zu Juventus Turin - FC Barcelona

    UEFA-Pressemappe zu Juventus Turin - FC Barcelona

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