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    Berlin

    Kein Mauerblümchen: Die Grasnelke

    Trocken, sandig, steinig - das klingt nicht nach idealen Gartenbedingungen. Die Grasnelke (Armeria maritima) fühlt sich jedoch genau in einer solchen Umgebung zu Hause. Jetzt ist die beste Zeit, die Stauden zu säen.

    Grasnelke
    Die Grasnelke stellt wenig Ansprüche. (Bild: Nickig/dpa/tmn)
    Foto: DPA

    Mit ihren auffälligen rosa Blütenbällen ist die Grasnelke alles andere als ein Mauerblümchen. Jetzt sei sollte man die Stauden säen, erläutert der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Um die hübschen Blumen vorzuziehen, legt man die Samen in Töpfe mit Aussaaterde und drückt sie leicht an. Da Grasnelken sogenannte Lichtkeimer sind, sollten die Samen nicht mit Erde bedeckt werden, erklärt der BDG. Bei Zimmertemperatur würden die Samen bereits nach fünf bis zehn Tagen keimen, und nach einigen Wochen könnten die kleinen Pflanzen ihren Platz im Garten einnehmen.

    Fallen die Blüten im ersten Jahr spärlich aus, ist das kein Grund zur Sorge, denn die Grasnelke zeigt meist erst im zweiten Jahr, was sie kann. Eine Ausnahme bildet die Sorte «Morning Star»: Als echte Schnellstarterin bringt sie gleich im ersten Jahr viele Blüten hervor.

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