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Bremen

Kein Freifahrtschein für Ailton gegen SC Freiburg

dpa

Keine Extrawurst für Ailton: Der frühere Bundesliga-Torjäger ist zwar der prominenteste Zugang in der Fußball-Regionalliga und das Zugpferd des FC Oberneuland, doch bisher mussten die Fans auf das Pflichtspiel-Debüt des 37 Jahre alten Stürmers für den Bremer Club warten.

«Kugelblitz»
Ailton fehlt noch die Kondition um 90 Minuten für den FC Oberneuland durchzuspielen.

Im DFB-Pokalspiel gegen den Bundesligisten SC Freiburg soll es endlich so weit sein. «Einen Freifahrtschein hat Ailton aber nicht», sagte Oberneulands Trainer Mike Barten. Beim Punktspiel-Start vor einer Woche fehlte der Brasilianer. Eine Verletzung am Sprunggelenk setzte den früheren Werder-Star außer Gefecht. In den vergangenen Tagen trainierte der «Kugelblitz» mit seinen Teamkollegen, fehlte aber beim 13:0-Erfolg des FCO im Bremer Landespokal gegen TV Eiche-Horn. «Wir werden uns den Knöchel noch einmal anschauen. Wenn alles in Ordnung ist, wird er im Kader stehen. Es wäre aber fatal, Ailton von Anfang an zu bringen. Dafür fehlt ihm die Fitness und das weiß er auch», berichtete Barten.

Geschäftsführerin Karen Micheli hofft, dass der Brasilianer erstmals für den FCO auflaufen kann. «Dann werden rund 3000 Zuschauer kommen», sagte Micheli. Zumindest für einen Kurzeinsatz sollten Kraft und Form bei Ailton reichen. Der ist nach eigenen Angaben «sehr motiviert», aber keineswegs austrainiert vom KFC Uerdingen nach Bremen zurückgekehrt, wo er einen Zweijahresvertrag beim FCO unterschrieben hat.

«Ich muss viel trainieren, viel konzentrieren und viel Tore schießen», hatte Ailton bei seiner Vorstellung am 23. Juli erklärt. Ein Mineralölhändler hatte den Coup eingefädelt. Der Unternehmer soll auch für das Gehalt von Ailton aufkommen, der früher mit Mike Barten in einem Team für Werder spielte. Darauf will Oberneulands Coach aber keine Rücksicht nehmen.

Er wünscht sich einen «fitten» Ailton für seine Mannschaft, die sich rechtzeitig vor dem Pokal-Spiel noch einmal mit Rubic Ghasemi-Nobakht (Hannover 96 II) verstärkt hat. Der Zugang absolvierte vorige Saison sogar ein Spiel in der Bundesliga. «Er ist für Freiburg eine Alternative», sagte Barten.

Angst vor großen Namen kennt der FCO bei seiner dritten DFB-Pokal-Teilnahme in Folge nicht. 2008 bezwang man den Zweitligisten TuS Koblenz, im vorigen Jahr hatte Hoffenheim nur knapp mit 2:0 die Nase vorn. «Meine Jungs sollen Spaß haben. Und wenn alles passt, ist auch eine Überraschung drin», sagte Barten.

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