Bogotá

Katastrophenalarm und Notstand in Kolumbien

Bogotá (dpa). Angesichts der heftigsten Regenfälle seit 40 Jahren hat die Regierung Kolumbiens Katastrophenalarm ausgelöst. Zugleich wurde der wirtschaftliche, soziale und ökologische Notstand ausgerufen. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, den bis zu zwei Millionen Menschen zu helfen, die durch die andauernden schweren Niederschläge geschädigt wurden. Das sagte Präsident Juan Manuel Santos in einer Rundfunkansprache. Bisher starben durch Hochwasser und Erdrutsche 206 Menschen, 246 weitere wurden verletzt.