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    Kartellamt sieht «Muster des Abguckens» bei Benzinpreisen

    Kartellamtspräsident Andreas Mundt hat angesichts der hohen Benzinpreise den Mineralölkonzernen «ein sehr ausgeklügeltes Muster des Abguckens und des Nachmachens» vorgeworfen. Dies funktioniere so, dass entweder Shell oder Aral als erste die Preise an der Zapfsäule erhöhen würden, die Konkurrenz ziehe dann innerhalb weniger Stunden nach. Das seien zwar keine illegalen Absprachen, so der Wettbewerbshüter bei NDR Info, es schade aber den Autofahrern. Mundt sprach sich dafür aus, ein in Westaustralien praktiziertes Modell für Deutschland zu prüfen - es sieht vor, Preiserhöhungen 24 Stunden im Voraus anzukündigen.

     

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