Archivierter Artikel vom 23.02.2017, 05:00 Uhr

Patient Hase

Kaninchen verweigert Futter: Tier schnell zum Arzt bringen

Löwenzahn, Äpfel, Möhren: Eigentlich können Kaninchen diesen Leckerlis nicht widerstehen. Tun sie es doch, könnten sie ernsthaft krank sein.

Zwergkaninchen im Freien
Futterverweigerung kann ein erstes Anzeichen für Krankheiten sein.
Foto: Arno Burgi/dpa

Bramsche (dpa/tmn) – Haben Kaninchen Schmerzen oder sind krank, verweigern sie oft ihr Futter. Sobald Halter das bemerken, sollten sie mit ihrem Tier zum Tierarzt.

Eine Nulldiät kann lebensbedrohlich werden: Kaninchen haben einen sogenannten Stopfdarm. Das bedeutet, dass das Futter nicht selbstständig weitertransportiert wird. Stattdessen müssen Kaninchen regelmäßig fressen, damit der Magen-Darm-Inhalt weiter nachgeschoben wird. Darauf weist Tierärztin Sonja Krämer hin.

Fressen die Tiere nichts mehr, können Futterreste im Magen-Darm-Trakt vergären und den Bauch stark aufblähen. Dadurch können Blutgefäße abgeklemmt werden und bei dem Tier letztlich zum Kreislaufkollaps führen.