Berlin

Kabinett will Kosovo-Einsatz verlängern

Das Bundeskabinett will heute den Kosovo-Einsatz der Bundeswehr um ein weiteres Jahr verlängern. Künftig sollen nur noch bis zu 1850 deutsche Soldaten eingesetzt werden dürfen. Derzeit liegt die Obergrenze bei 2500 Soldaten. Im Bundestag wird mit einer großen Mehrheit für das neue Mandat gerechnet. Die frühere serbische Provinz Kosovo, in der mehrheitlich Albaner leben, hatte sich 2008 für unabhängig erklärt. Für ihre äußere Sicherheit ist die von der NATO geführte internationale Friedenstruppe KFOR zuständig. Sie soll bleiben, bis heimische Kräfte dort Sicherheit gewährleisten können.