Berlin

Jung verteidigt Informationspolitik in Kundus-Affäre

Ex-Verteidigungsminister Franz Josef Jung hat die Informationspolitik der Bundesregierung nach dem Bombardement bei Kundus gerechtfertigt. Ihm sei es darum gegangen, Öffentlichkeit und Parlament «wahrheitsgemäß und korrekt zu berichten», sagte er vor dem Bundestags-Untersuchungsausschuss. Deswegen sei er mit den ersten Informationen über Opferzahlen vorsichtig umgegangen. Inzwischen wurde bekannt, dass das Kanzleramt schon wenige Stunden nach dem Luftschlag erste Hinweise auf zivile Opfer bekam.