Archivierter Artikel vom 10.07.2013, 21:40 Uhr
Luxemburg

Junckers Regierung tritt zurück – Neuwahl nach Geheimdienst-Affäre

Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker will mit seiner Regierung wegen der Geheimdienst-Affäre zurücktreten. Er wolle dem Großherzog eine Neuwahl vorschlagen, sagte Juncker nach einer siebenstündigen Debatte im Parlament. Seine Regierung zerbrach, weil der sozialdemokratische Koalitonspartner ihm in den Rücken gefallen war und Konsequenzen von ihm gefordert hatte. Juncker wird im Bericht eines Untersuchungsausschusses die politische Verantwortung für ein jahrelanges Eigenleben des heimischen Geheimdienstes mit illegalen Abhöraktionen gegeben.