Juncker will wegen Schuldenkrise schnelle Vertragsänderungen

München (dpa). Der Vorsitzende der Eurogruppe, Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker, hat angesichts der Euro-Schuldenkrise schnelle Änderungen der EU-Verträge angemahnt. Die Änderung müsse begrenzt sein und dürfe weder eine langwierige Debatte noch langwierige Ratifizierungsprozesse nach sich ziehen, sagte Juncker der «Süddeutschen Zeitung». Die Änderungen, Hauptthema beim beginnenden EU-Gipfel der 27 EU-Staaten in Brüssel, sollen eine stärkere Kontrolle der Haushaltsdisziplin im Euroraum ermöglichen. Deutschland und Frankreich bestehen auf Änderungen der EU-Verträge.