Archivierter Artikel vom 10.07.2013, 16:25 Uhr

Juncker weist Vorwürfe in Geheimdienst-Affäre zurück

Luxemburg (dpa). Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker hat Vorwürfe in der Geheimdienst-Affäre seines Landes zurückgewiesen. Er habe den Ministern alle relevanten Informationen übermittelt, sagte der Regierungschef im Parlament. Auch eine Kontrollkommission des Parlaments sei informiert worden. Juncker räumte jedoch ein, der Geheimdienst sei nicht seine erste Priorität gewesen. Die Welt der Agenten sei ihm beim Amtsantritt neu gewesen. Im Bericht eines Untersuchungsausschusses wird Juncker die politische Verantwortung für ein Eigenleben des Geheimdienstes gegeben.