München

Juncker räumt Fehler bei Griechenland-Krise ein

München (dpa). Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker, hat angesichts der desolaten Finanzlage in Griechenland Fehler der Euro- Gruppe eingeräumt. «Wir betrachten die mangelnde Beschäftigung mit der griechischen Lage als mittelmäßig schweren Unterlassungsfehler», sagte er der «Süddeutschen Zeitung». Einen Rauswurf Griechenlands aus der Eurozone lehnte Juncker ab. «Die Finanzmärkte würden extensiv negativ reagieren. Der Ausstieg wäre das totale Aus für Griechenland.» Auch für das Image der Euro-Zone wäre das negativ.